Es glänzt bei Faltkarten

 

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Viele von euch haben sicher schon die Werbung für die neue Glanzfolie von Faltkarten gesehen, ich durfte die Kupferfolie testen und bin begeistert! Ich musste sie einfach als erstes prägen, und zwar mit einem Folder, den ich noch nie benutzt habe und den ich einfach perfekt dafür fand, weil er so edel mit diesem Papier aussieht, vor allem auf Schwarz. Erst hab ich überlegt, ob ich noch irgendwas zusätzlich draufmache, aber es sah alles nicht aus und hätte nur den Gesamteindruck kaputtgemacht, deshalb hab ich es gelassen. Diese Folie (sie ist 300 g schwer) eignet sich besonders gut für feierliche Anlässe und da sie beidseitig beschichtet ist, kann man sie auch wunderbar für Fensterbilder (Sterne usw.) benutzen. Es gibt sie auch in Silber, Gold und Edel-Rot, da bieten sich die entsprechenden Hochzeiten natürlich an.

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Hier seht ihr noch ein anderes Beispiel, und zwar kombiniert mit Dunkelgrün, für den 82. Geburtstag von meinem lieben Papa (das ist ja wohl auch ein festlicher Anlass 🙂 ). Ihr seht, auch Buchstaben und Zahlen sehen superedel aus mit dieser Folie. Den Folder kann man hier nicht so gut erkennen, ich zeig die Vorderseite hier nochmal:
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Nachfolgend findet ihr das verwendete Material:
1. Für die obere Karte:
Glanzfolie in Kupfer (die anderen 3 Farben findet ihr bei den Neuheiten)
– Farbkarton in Metallic Anthrazit 
– Prägefolder “Stars over the city” von Sheena Douglass.

Für die Karte zum 82. Geburtstag:
– Cardstock Dunkelgrün und Metallic Cognac
– Prägefolder “Weihnachtsstern-Muster” von X-Cut
– Memory-Box-Stanze “Herzlichen Glückwunsch
“zum”-Stanze von Kulricke (ich hab jetzt mal einfach das neue Viererset verlinkt, meine ist aus dem älteren Zweierset, das es bei Faltkarten nicht mehr gibt)
– Stanze “Geburtstag” von Kulricke
– die Zahl 82 ist von Stampin Up, aus dem Set “Soviele Jahre”.

Dann hoffe ich, dass ihr auch alle so begeistert seid von dem neuen Glanzkarton, probiert es einfach mal aus, im Moment ist er ja noch reduziert! Kupfer ist meine absolute Lieblingsfarbe, ist ja auch sehr angesagt diesen Winter.

Ein Weihnachtszwerg stellt sich vor

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Eigentlich bin ich ja nicht so die Niedlich-Stemplerin, aber ich mag Zwerge und ich finde den Spruch so klasse, deshalb musste dieses Set von Memory Box zu mir. Das Designpapier ist aus dem Block “Folk Christmas” von  Docrafts, die Wellenbordüre aus einem Set von JoyCrafts mit mehreren Bordürenstanzen, es nennt sich “Endless Borders” und ist bei der Kreativtheke erhältlich. Mit dem Set “Folk Christmas” zeig ich euch demnächst noch zwei weitere Karten, ich mag es sehr gern wegen der fröhlichen Farben und der feinen Leinenstruktur.

Desweiteren hab ich verwendet:
– Stempelset “Gnome for Christmas” von Memory Box
– Stanzenset “Gnome for Christmas
– Cardstock weiß und Struktur Pink von Faltkarten
– Stempelkissen in pink und olivgrün von Faltkarten.

Einfache Sketche Teil 1

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Ich hab mir vorgenommen, einfache Sketche zu sammeln, mit denen man ganz schnell mal eine Karte machen kann und die trotzdem was hermachen. Hier hab ich den Stern einmal in den karierten Streifen reingestanzt und das ausgestanzte Teil mit 3D-Pads auf die rechte Seite geklebt, ein paar Perlchen in die Mitte und am Rand, ein gestanzter Weihnachtsgruß unten und fertig! Das sieht so richtig schön rustikal aus (eignet sich besonders gut für Männerkarten, finde ich)! Das Papier gibt es auch noch mit Weihnachtsrot und Schwarz, wobei ich die Version mit Schwarz besonders edel für Männerkarten finde.
Sehr schön sieht dieser Sketch auch aus mit einem kleinen Tannenbaum oder einer Schneeflocke. Den karierten Streifen hätte ich ein kleines bisschen schmaler machen sollen, damit der Gruß komplett draufpasst, aber ich finde, es geht noch so gerade, man kann ihn noch gut lesen.

Materialliste:
Kraftpapier Basic Set in Dunkelgrün
– Cardstock Dunkelgrün und Kraftbraun von Faltkarten
Stitched Star Layers von Memory Box
Schmucksteine von Docrafts
– Frohe Weihnachten Stitched von Kulricke.

Sternenbox in Gold-Anthrazit

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Stanzen für die Big Shot Plus gibt es ja leider immer noch sehr wenig, diese hier hab ich schon seit letztem Winter, aber so kommt das, wenn man die große Big Shot + Stanzen im Schrank versteckt… Jetzt hab ich sie mir vorgenommen und bin total begeistert, sie lässt sich supergut verarbeiten und der Sternenverschluss oben muss nur ineinander verhakt werden und hält dann bombenfest. Es passen 6 Merci-Weihnachtskugeln rein, dafür lohnt sich ja dann der Aufwand 😉 Außerdem ist eine sehr gut verständliche Anleitung dabei.

Ich zeig euch den Deckel nochmal separat:
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Jetzt will ich das Geheimnis mal lüften: die Stanze ist von X-Cut und nennt sich Geschenkschachtel Stern. Es gibt sie auch mit Tannenbaum-Verschluss und mit einer Schneeflocke. Alle 3 sind bei Faltkarten erhältlich und auch vorrätig.

Ich hab dafür den Faltkarten-Cardstock Metallic Antik Gold und Metallic Anthrazit genommen, das Metallic-Papier eignet sich wunderbar dafür, selbst wenn man den Verschluss mehrfach auf- und zumacht, verknickt nichts. Und diese Farbkombi sieht einfach superedel aus.

Verziert hab ich die Schachtel mit den Sternen aus dem Set “Stitched Star Layers” von Memory Box (jeweils die beiden breiteren Seiten), für die schmalere hab ich ein Quadrat aus den “Stitched Square Layers” genommen (ebenfalls Memory Box, aber die kennt ihr ja schon 😉 ), der durchbrochene Stern ist mit einer Stanze von Martha Stewart gemacht. Und ein paar Schmucksteinchen von Papermania mussten auch wieder sein. Ich finde diese Schachtel wunderschön als Tischdeko für die Adventszeit und Weihnachten.

Das Sandwich für die Big Shot Plus hab ich folgendermaßen aufgebaut: Basisplatte, grüne Adapterplatte, Schneideplatte, Stanzform mit Schneidefläche nach oben (ganz wichtig, das funktioniert meist besser), Papier, 2. Schneideplatte. Die Big Shot Plus bekommt ihr übrigens auch bei Faltkarten.

Und nochmal Brombeere

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Ich hatte ja versprochen, euch noch eine andere Farbkombi mit Struktur Brombeere zu zeigen, und hier ist sie, und zwar mit dem Faltkarten-Cardstock in Nachtblau und Metallic Silber. Außerdem wollte ich unbedingt mal einige Memory-Box-Stanzen verwenden, die ich letzten Winter schon gekauft, aber noch nie verwendet hab *schäm* (aber das kennen ja sicher viele von euch 😉 , diese nennt sich Plush Poinsettia Corner. Eine Sache muss man unbedingt beachten bei dieser Art Stanzen: man muss sie zweimal ausstanzen und dann die Lücken mit der zweiten Farbe füllen, bei der zweiten Farbe muss man die Stanzteile unbedingt drinlassen, dann kann man sich wunderbar orientieren, wo sie hingehören, ansonsten wird das eine echte Geduldsarbeit, weil die Blätter alle unterschiedlich sind und nur an einer bestimmten Stelle passen.

Viel drumherum braucht man bei solchen Motiven nicht, ich hab mich für die “Frohes Fest mit Sternen”-Stanze von Kulricke entschieden und ein bisschen Blingbling von Papermania, das gehört einfach für mich dazu auf einer Weihnachtskarte.

Ich hoffe, euch gefällt diese Farbkombi auch.

Weihnachten muss nicht immer rot-weiß-grün sein

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Bei Faltkarten gibt es drei neue Farben (Metallic Anthrazit, Metallic Karminrot und Struktur Brombeere), wobei der Brombeerton mein absoluter Favorit ist, es bringt einfach Farbe in graue Wintertage. Das Strukturpapier lässt sich auch supergut falzen.

Zwei Farben möchte ich euch heute vorstellen; ich gebe zu, diese Farbkombi ist sehr außergewöhnlich für Weihnachten bzw. Winter, aber ich liebe sie! Zusammen mit dem Anthrazit leuchtet der Brombeerton noch viel intensiver 🙂 , ich bin echt gespannt was ihr dazu sagt. In den nächsten Tagen zeige ich euch noch eine andere sehr interessante Farbkombi mit Brombeere.

Ansonsten ist diese Karte schnell gemacht, die Schneeflocke ist natürlich das Highlight, ich finde sie wunderschön. Und sie lässt sich problemlos ausstanzen, obwohl sie sehr filigran ist.

Hier nochmal alle verwendeten Produkte auf einen Blick:
– Cardstock Metallic Anthrazit und Struktur Brombeere
– Schneeflocke “Marais Snowflake” von Poppystamps
Stitched Square Layers von Memory Box
– Wortstanze “Let it snow” von Kulricke
kleine Schneeflocken von Kulricke
Schmucksteine von Papermania.

Sterne und Tannenbäume im Juli

Faltkarten neues Kraftpapier
Eigentlich bin ich ja nicht so der Typ, der im Juli Weihnachtskarten macht, aber rote Sterne auf braunem Kraftkarton gehen halt nur für Weihnachtskarten und das Papier gibt es jetzt neu bei Faltkarten und muss natürlich getestet werden. Also hab ich meine Sterne und Tannenbäume rausgekramt, Reste von goldenem Spiegelkarton und mein goldenes Stickles und bin dann in einen solchen Glitzerrausch geraten, dass ich sogar das Papier noch mit Stickles gewischt hab (einfach ein Stück Küchenrolle o.ä. nehmen, Stickles drauf und auf dem Papier verwischen). Der Grünstich auf dem rechten Tannenbaum kommt von der Sonneneinstrahlung, ließ sich nicht vermeiden, aber passt ja zu Tannenbäumen 😉 .

Zum Kombinieren bieten sich folgende Farbtöne von Faltkarten an: Metallic Gold, Hellcreme und Struktur Naturell. Ich hab hier Bordeaux verwendet, eigentlich gehört Weihnachtsrot dazu, aber da waren meine Vorräte gerade aufgebraucht 😉 . Bordeaux passt aber auch sehr gut, finde ich.

Eine Verpackung hab ich auch schon halb fertig, da fehlt nur noch die Deko. Das Papier lässt sich supergut falzen, ohne dass es ausfranst an den Falzstellen.

Und das Papier (und noch einige andere Neuheiten, z.B. das schöne neue Sommerpapier) gibt es im Moment mit 20 % Rabatt bei Faltkarten, einfach mal bei den Neuheiten gucken.

Hier das verwendete Material:
Kraft-Designpapier von Faltkarten
– Tonkarton Bordeaux von Faltkarten
– Spiegelkarton in Gold von Karin Jittenmeier
– Framelits Tannenbäume und Sterne von Spellbinders
– Line-Stanze “Frohe Weihnachten“von Kulricke
– Stickles von Ranger.

Weihnachtskranz mal nicht in grün-rot

Faltkarten Peaceful Wreath

Naja sagen wir mal nicht ganz grün-rot, sondern türkis-aubergine, also schon nahe dran, aber trotzdem ein bisschen anders 😉 Diese Farbkombi hab ich in Pinterest entdeckt und dabei sofort an die Faltkarten-Farben gedacht, ich fand sie klasse, weil sie einfach mal ein bisschen anders ist, aber trotzdem sehr festlich aussieht. Die Frage war nur: kann ich auch die Papiere in diesen Farben kombinieren? Das kam mir schon sehr mutig vor, aber als ich sie dann zusammengesucht hab, gefiel es mir richtig gut, ohne diese Kranz-Colorierung wäre ich nie auf die Idee gekommen diese Farben zu kombinieren.

Der Kranzstempel mit passender Stanze, Spruch und Schleife sind aus dem Set “Peaceful Wreath” von Stampin Up, allerdings muss man bei dem Stempelmotiv ganz schön tüfteln, bis die Kranz-Stanze perfekt drumherum passt, oder ich hab wieder einen Trick übersehen, das wäre auch nicht unwahrscheinlich 😉 . Der Folder ist ebenfalls von SU, aber nicht mehr im Katalog. Die Stanze unter dem Kranz ist aus dem Set “Stitched Square Layers” von Memory Box, das Stempelmotiv hat mir direkt auf dem türkisfarbenen Hintergrund nicht gefallen.

Von Faltkarten hab ich sonst benutzt:
– Stempelkissen in Türkis und Aubergine
– Cardstock in Struktur Naturell, Struktur Aubergine und Türkis
Aquarellpapier von Marabu.

Coloriert hab ich mit Stempelfarbe, die ich auf einen Acrylblock gewischt habe, und meinem Lieblingswassertankpinsel von Pentel (auch SU), da passt ordentlich Wasser rein und ich muss nicht ständig ein Stockwerk runter und Wasser nachfüllen. Gestern auf unserem Stemplertreff hab ich die Farbe auf Folie (Klarsichthülle) aufgetragen, das ging gar nicht, die Farbe ließ sich nicht gut verteilen und lief oft über den Rand, also das lass ich in Zukunft lieber.

Vintage-Adventskalender

Adventskalender Tanja

Auf der Kreativwelt in Frankfurt hab ich diesen Adventskalender von LaBlanche gesehen, ich hatte meiner Tochter, die seit Anfang des Jahres nicht mehr zu Hause wohnt, versprochen ihr einen “immerwährenden” Adventskalender zu machen und ich wusste sofort, der MUSS es sein! Ich hab ihn abfotografiert, aber natürlich nicht original nachgemacht, sondern noch einiges an “Fremdmaterial” (Stanzen, Stempel, Die-Cuts) zugefügt, um das Ganze etwas aufzulockern.

Jetzt erklär ich mal Schritt für Schritt, wie der Kalender entstanden ist. Zuerst hab ich die Schubladen alle mit Weiß grundiert und trocknen lassen.  Dann hab ich sie mit Motiven aus Servietten und passendem Decoupage-Papier von La Blanche beklebt (für die Schubladen, die mit Servietten beklebt sind, einfach Serviettenkleber auf die Schublade, etwas antrocknen lassen, damit die Serviette nicht reißt, und dann noch von innen nach außen Kleber auf die Serviette, damit sie versiegelt ist). Mit Decoupagepapier muss man anders vorgehen, weil es die Dicke von Geschenkpapier hat, am besten streicht man das Motiv hinten mit etwas Wasser ein, damit das Papier biegsamer wird, dann mit einem speziellen Decoupagekleber (mit Serviettenkleber funktioniert das nicht) und auf den Untergrund auch nochmal den Kleber, dabei immer von der Motiv-Mitte nach außen streichen. Zum Schluss versiegelt man die Schubladen mit einem speziellen Decoupagelack, am besten in mehreren (bis zu 3) Schichten.

Ein bisschen tüftelig waren die Griffmulden, mit Servietten ist das kein Problem, die klebt man einfach noch ein kleines Stück über die Schublade hinaus und schneidet das Überschüssige weg bzw. reißt es aus, aber das Decoupagepapier ist nicht so flexibel und schmiegt sich nicht so an den Untergrund, das ist etwas mühseliger.

Dann hab ich einige Schubladen mit verschiedenen Shabby-Chic-Farben gestrichen, mit Cotton White, Mystic Blue, Antique Blue und Sand, alle bei Faltkarten erhältlich. Ich hab einfach solange mit den verschiedenen Blautönen und Weiß experimentiert, bis der Farbton zu dem Blau auf den beklebten Schubladen passte. Das kann man nicht genau erklären, man muss es einfach ausprobieren; wenn einem die Farbe zu hell ist, einfach noch ein etwas dunkeres Blau auftupfen, ist die Farbe zu dunkel, dann noch etwas Hellblau oder Weiß drauf, irgendwann passt es dann schon 😉 . Ich mach das alles mit einem runden Malschwamm oder einem runden Blending Tool, knüll sie zusammen und tupf die Farbe nur mit einer kleinen Ecke auf, das ist schöner als so große Flächen. Wenn man die Farbe nicht ganz trocknen lässt, kann man auch eine zweite Farbe einfach von oben herunterziehen und dabei fest aufdrücken, dann hat man den gleichen Effekt wie mit Schmirgelpapier (gut zu sehen auf dem Detailfoto unten bei dem “White Christmas”-Kästchen oben Mitte). Na gut, dem Schwamm tut es nicht so gut, aber das ist dann halt so hihi.

Einige Kästchen hab ich mit Stanzteilen/Die-Cuts beklebt oder auch einmal bestempelt, das ist aber riskant, weil das Holz teilweise etwas rauh und der Abdruck dann eventuell nicht komplett ist. Ich hab nur das “Baby it´s cold outside” direkt gestempelt, das hat funktioniert, wenn nicht, hätte ich die Schublade einfach nochmal neu überstrichen – das ist ja das Tolle an Acrylfarbe, dass man sie mehrfach überstreichen kann -, und dann auf einem Stanzteil gestempelt wie bei einigen anderen. Und zum Stempeln unbedingt wasserfeste Stempelfarbe nehmen, sonst verwischt der Abdruck.

Die sandfarbenen Schubladen hab ich übrigens mit Stempelfarbe betupft, weil ich kein dunkles Braun aus der Shabby-Chic-Serie hatte, geht auch wunderbar.

Hm ja, wie mach ich jetzt weiter? Ach ja, jetzt kommt das Gehäuse noch dran, die Kästchen hab ich außenrum mit Hellblau betupft, für das Innere (das war mehr Arbeit als ich dachte) hab ich einen Pinsel genommen, mit einem Schwamm wäre man nicht in die Ecken gekommen. Also ehrlich gesagt hab ich ja erst überlegt, ob ich nur das was man sieht anstreich, aber das war mir dann doch peinlich; ich möchte mir nicht nachsagen lassen, dass ich zu faul war alles komplett zu streichen oder eventuell sogar einen schlechten Eindruck bei den Enkelkindern hinterlassen, falls der Kalender weitervererbt wird 😉 . Hier nochmal ein Foto vom Innenleben:
Adventskalender Inneres Ich arbeite bei Serviettentechnik immer mit Synthetik-Flachpinseln, das geht am besten.

Die Randflächen und die Rückseite hab ich “ganz wild” gestrichen (ich liebe das!), und zwar so: Weiß und die beiden Blautöne auf eine Palette und dann mit dem Schwamm immer in mehrere Farben gleichzeitig oder auch nur in zwei Farben, dann hat man dieses unregelmäßige Fleckenmuster. Und wie oben schon gesagt, auf die dunkleren Flächen einfach noch etwas helle Farben oder umgekehrt, bis man zufrieden ist, verkehrt machen kann man dabei gar nichts. Hier mal ein Detailfoto von der Rückseite (sieht ein bisschen aus wie Wolken oder 🙂 )?:
Adventskalender Rückseite

Und noch ein paar Detailfotos, Einzelheiten erkennt man ja nicht so gut auf dem Titelbild, der Kalender ist ja ganz schön groß.
AK DEtail 3AK DEtail 2
AK Detail 4

So jetzt die Materialliste, erstmal die Stempel:
– “Baby it´s cold outside” ist aus einem Set von Marianne Design
– der “White Christmas”Text ist ebenfalls von Marianne Design, leider erst in 4 Wochen wieder lieferbar
– “Let it snow” aus einem Studiolight-Stempelset.
Alle Stempel sind erhältlich bei der Kreativtheke.

Verwendete Stanzen:
von Kulricke: Winter Wonderland, Peace und die Schneeflocken-Stanzen, außer der Peace-Stanze gibt es diese Stanzen auch bei Faltkarten.
Die Noel-Stanze ist aus dem Set “Peaceful Wreath” von Stampin Up (aus Glitzerpapier sehen Wortstanzen immer besonders toll aus und lassen sich super ausstanzen).
Das Stanzteil unten rechts ist von Memory Box und schon älteren Datums, die Stern-Stanze ist eine Handstanze von Martha Stewart, die Briefmarken-Schablone von Spellbinders.
Die beiden Weihnachtssterne sind von Memory Box und gerade ausverkauft bei Faltkarten.

Die Die-Cuts auf den braunen Schubladen gehören zu den Winter Memories von Studiolight.

Von diesen Shabby-Chic-Farben werde ich mir wohl so nach und nach alle zulegen, die decken so gut und trocknen sehr schnell, es macht Spaß damit zu arbeiten 🙂 ! Und die Farbtöne sind sehr schön.

So und wenn ich jetzt irgendwas vergessen hab, so ist mir das grad egal, mir tut der Arm jetzt weh vom Schreiben. So einen langen Blogbeitrag hab ich schon lange nicht mehr geschrieben…

Ich wünsche allen meine Lesern eine schöne besinnliche Adventszeit, den Stress macht man sich ja meist selbst…

Eine etwas andere Weihnachtskarte…

Faltkarten Eiffelturm

Wir Bastler finden ja überall unsere Anregungen, manchmal sogar, wenn man im Wartezimmer Zeitschriften liest… Als ich das Symbol der Pariser Terroranschläge dort sah, kam mir in den Sinn, dass ich ja eine Eiffelturm-Stanze hab… und auch Kreisschablonen in vielen Größen… und Peace-Stempel und -Stanzen… und dass man daraus eine Weihnachtskarte machen könnte. ES fehlte nur noch eine passende Farbkombi, aber nachmittags kam ein Paket von Faltkarten mit den tollen Metallic-Papieren und ich hab mich dann für die Farbkombi Lila-Silber entschieden.

Als Hintergrund hab ich einen Sternen-Folder von Marianne Design genommen, erhältlich bei der Kreativtheke, zu dem Folder gehört noch eine Schneideschablone. Die Eiffelturm-Stanze ist ebenfalls von Marianne Design, der Spruchstempel aus dem Set “Peaceful Wreath” von Stampin Up (auf dem Foto etwas verschwommen, in echt aber ganz ordentlich gestempelt 😉 .

Verwendete Papiere (beide von Faltkarten):
Metallic Silber
Metallic Violett

Hier kann man den metallischen Glanz noch besser sehen:
Faltkarten Eiffelturm Detail