Sternentüte mit Nachruf

Faltkarten Sternentüte

Das ist das Schöne an unserem Hobby, dass man sich damit ablenken kann, ich bin sehr froh, dass ich wieder Lust zum Werkeln habe und wieder Ideen im Kopf und ich an Dirk denken kann, ohne dass mir sofort die Tränen kommen. Und der Alltag tut auch seins dazu, es ist schon was dran an dem Spruch: die Zeit heilt alle Wunden. Und Gott sei Dank hab ich viel seelischen Beistand bekommen vor allem durch Barbara, wir haben die erste Zeit nach der Nachricht mehrmals am Tag miteinander telefoniert, weil das Reden einfach guttat, und auch meine liebe Familie und andere Freunde haben mir zugehört und versucht mich zu trösten, dafür bin ich sehr dankbar 🙂 . Mittlerweile sind Barbara und ich soweit, dass wir uns sagen, wir hätten den Tod unseres lieben Freundes nicht verhindern können, er wusste, das wir ihm geholfen oder zumindest zugehört hätten, wenn er es gewollt hätte, aber sein Entschluss stand wohl unausweichlich fest, nach allem, was wir mitbekommen haben (bitte keine Fragen dazu!). Obwohl er bis zum Schluss wirkte wie immer, sich auf Neuheiten gefreut hat usw. Einfach schrecklich die Vorstellung, dass er diesen Entschluss dabei wohl schon immer im Hinterkopf hatte…

Wir vermissen ihn sehr, seine täglichen Posts in Facebook zu allen möglichen Themen, vor allem seine tollen, manchmal auch schrägen Werke und seine Geschichten von der kleinen Farm, wenn man nur einen Tag nichts von ihm sah, fehlte schon etwas. Er war einfach ein außergewöhnlicher Mensch, ich hab oft gesagt, einen Stempler mit Bauernhof gibt es bestimmt nur einmal in Deutschland… Und oft hab ich noch seine Stimme im Hinterkopf, diesen herrlichen rheinischen Schnodder-Tonfall, vor allem dieses “dumm gelaufen” oder “willkommen im Club”… Und mir gehen immer wieder Gespräche, Chats usw. durch den Kopf, aber es tut nicht mehr ganz so weh wie am Anfang…Es ist so, als sei einem ein Stück von sich selbst herausgerissen worden, er gehörte einfach zum Tagesablauf dazu.

Wir hatten sehr viel Spaß in unserer Admin-Gruppe, wir haben dort viel Ballast abgeladen, nicht nur Dinge, die unsere Gruppe betrafen, auch private Dinge, alles was einen so beschäftigt im Alltag, ich hab immer gesagt, ihr seid meine Blitzableiter. Im nachhinein denke ich, was auch immer er mit sich herumgetragen hat, worüber er nicht sprechen konnte oder wollte, er hat sich mit uns und in der großen Gruppe sehr wohl gefühlt, hat dort viel Anerkennung bekommmen, er hat es genossen wenn wir herumgeblödelt haben und war immer sehr stolz darauf, dass die Mitgliederzahl ständig stieg und wir wieder eine runde Zahl erreicht hatten, denn die Gruppe war seine Idee und er hat sie gegründet.

Besonderen Spaß hat es ihm immer gemacht, Neuheiten der Firmen vorzustellen, bei denen er im Designteam war, am besten schon mit fertigen Mustern, und uns allen den Mund wässrig zu machen mit seinen Haul-Fotos (was ja nun nicht schwer war *lol*). Auch da wird er sehr vermisst, er war immer die treibende Kraft in den DTs mit immer neuen Anregungen und Ideen, er hat die Neuheiten meist als erster getestet, Änderungs-/Verbesserungsvorschläge gemacht usw.

Nichtsdestotrotz war es nicht immer einfach mit ihm, er war sehr extrem im Guten wie im Bösen, für seine Freunde hat er alles getan, aber wenn man bei ihm in Ungnade fiel, hatte man es nicht leicht. Wir hatten oft heftige Diskussionen, wenn Leute, die ich persönlich kannte, aus unserer Gruppe entfernt wurden, aber da war er stur und ließ nicht mit sich reden. Wir haben uns aber immer spätestens nach einem Tag wieder vertragen und solche Auseinandersetzungen immer aus der Gruppe herausgehalten. Ich konnte nicht gut im Streit mit ihm leben, das hat mich sehr belastet.

Das Internet (sein Blog und Facebook) haben einen Großteil seines Lebens ausgemacht (zumindest seitdem ich ihn kenne), er ging nicht gern unter Leute, war am liebsten für sich, deshalb waren Barbara und ich besonders stolz, als wir bei ihm eingeladen waren, sogar mit Übernachtung. Allerdings haben wir auch ein bisschen gequengelt *lol*, weil wir ihn und sein Umfeld unbedingt mal persönlich kennenlernen wollten. Es war ein schönes Wochenende, wir haben viel geredet, lecker gegessen (er konnte sehr gut kochen und hat ja auch oft gezeigt, was er gekocht oder gebacken hatte) und er hatte einen Workshop-Tisch perfekt für uns vorbereitet, obwohl wir nicht viel zustande bekommen haben, Barbara ja, aber Dirk und ich nicht, wir sind einfach beide keine Gruppenbastler gewesen. Trotzdem merkte man gegen Abend, dass es ihm zuviel wurde, er war Besuch für längere Zeit einfach nicht gewohnt. Dabei hätte er ruhig was sagen können, Barbara und ich haben immer genug zu schnattern, wir hätten Verständnis dafür gehabt, wenn er sich ein Stündchen hingelegt hätte, aber gut, er wollte nicht unhöflich sein und das versteh ich auch irgendwie.

Was mir aufgefallen ist, war dass er schon sehr unruhig wirkte, immer wieder hat er aufs Handy geguckt, damit er nix verpasst auf FB, unseren Besuch dort kommentiert usw., darüber haben wir uns auch beschwert und ihn gefragt, ob wir so langweilig sind 😉 . Selbst beim Fernsehen war er oft in FB unterwegs. Auch generell hatte ich immer den Eindruck, dass er nicht gut bzw. gar nicht richtig entspannen konnte, er stand immer unter Strom, hat immer überlegt, wie er zu noch mehr Seitenaufrufen kommt, musste alles wissen was in den Gruppen vor sich ging, vor allem wenn er das Gefühl hatte, dass dort schlecht über ihn geredet wird. Ich hab so oft zu ihm gesagt, er sollte einfach rausgehen aus manchen Gruppen, nach dem Motto: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, aber er konnte das nicht, genau wie er immer Blogs gelesen hat von Leuten, mit denen er im Streit auseinandergegangen war, das war nicht gut für ihn, aber wenn man das sagte, konnte er sehr ungehalten reagieren.

Und was mir auch immer aufgefallen ist: er konnte einem nie direkt in die Augen gucken, ich hatte immer das Gefühl, er guckt an einem vorbei, als wenn er Angst hätte vor zu großer Nähe…

Ich hatte schon mal Angst um ihn, als er damals mit SU aufgehört hat, ging es auch Schlag auf Schlag, sofort nach der Kündigung wurde alles verkauft, selbst das Set “The Open Sea”, wo er immer die schönsten Karten mit gemacht hat (ich hab ihm gesagt, das musst du aber zumindest behalten, aber nein, auch das musste weg, alles musste weg, was irgendwie mit SU zu tun hatte). Wir haben damals viel und lange gechattet, ich wollte ja bei ihm ins Team, ich war damals absolut begeistert von SU und hab ein Vermögen da ausgegeben, deswegen war seine Kündigung wirklich völlig überraschend und schockierend für mich. Dann ist er ausgezogen, seine Pinnwand war voll mit depressiven Posts und ich hab immer gedacht, was macht er als nächstes… Naja damals ist es nochmal gut gegangen, aber so wirklich konnte er nie mit SU Frieden schließen. Ich hab immer gesagt, seh es einfach als einen Teil deiner Vergangenheit, es gab ja auch viele schöne Momente, aber meist hat er nur das Negative im Gedächtnis behalten, das fand ich immer sehr schade. Damals hab ich mich schon immer gewundert, wie er das schafft als Demo, jeden Tag ein neues Werk auf seinem Blog, in den Gruppen, in denen er aktiv war, hat er zeitnah jede Frage beantwortet, er hatte viele Kunden und dann noch die Arbeit auf dem Bauernhof, die Tiere usw. Er hat sich immer sehr unter Druck gesetzt. Aber er sagte immer, das wäre okay und er wollte es so, er sei zufrieden mit seinem Leben, er hat sich halt da den Erfolg geholt, den er im Arbeitsleben wegen seiner Krankheit nicht erreichen konnte. Ja und dann versucht man das zu glauben, obwohl man Zweifel hat…

Ich denke, er hat einfach keinen Frieden gefunden, deshalb war ich eigentlich im ersten Moment froh, dass er es endlich mal schafft, sich für eine Zeitlang überall auszuklinken und Abstand zu bekommen. Ich hab ihn mal gefragt, ob er nicht auch mal Lust hat auf einen Urlaub und eine andere Umgebung, aber er sagte immer, er hätte zu Hause alles was er braucht. Mit einer solchen Entscheidung konnte keiner rechnen, dabei hatte er doch großen Erfolg in der Bastelwelt und einen vielbesuchten Blog. Allerdings war er auch oft unsicher, das war keine Koketterie, wenn er sagte: “Hätte ich nie gedacht, dass euch die Karte so gut gefällt”, gerade bei seinen einfachen Werken. Er hat sich wirklich über Komplimente gefreut und ja auch fast immer dafür bedankt, viele Likes waren nicht selbstverständlich für ihn. Manchmal hat er uns sogar in unserer Admin-Gruppe gefragt, ob eine Karte o.ä. so okay ist und ob er sie so zeigen kann, wenn er unsicher war.

Naja jetzt bleibt uns nur noch die schönen Erinnerungen im Herzen zu behalten, er wird irgendwie immer über allem schweben in unserer Gruppe. Und es gibt ja noch seine Pinterest-Seite, wo man seine Werke ansehen kann, gestern hab ich noch gesehen, dass er nach seinem Tod noch sehr viele Follower dazubekommen hat, obwohl ja nichts Neues von ihm kommen kann, so makaber das auch klingen mag… Freuen würde es ihn auf jeden Fall. Aber ohne die Pinterest-Seite wäre wirklich alles von ihm ausgelöscht in der virtuellen Welt und das wäre sehr traurig.

Ich habe sehr lange gebraucht für diesen Nachruf, mehrere Tage hab ich daran geschrieben, mir immer wieder Stichwörter gemacht, Dinge gelöscht, zugefügt, umgeschrieben… Aber es war mir ein echtes Bedürfnis, nicht nur für seine Freunde, die ja Gott sei Dank in der großen Mehrzahl waren, sondern auch für diejenigen, die mit ihm oder mit denen er Probleme hatte, damit sie manche Verhaltensweisen im nachhinein vielleicht besser verstehen. Und auch einfach als Dokument zur Erinnerung, nicht nur für mich, sondern für alle, die ihn vermissen, er hinterlässt einfach eine Riesenlücke 🙁 .

Was ich für mich daraus gelernt habe, ist dass es nicht gut ist, den Großteil seiner Freizeit in der virtuellen Welt zu verbringen, gut, ich bin auch viel im Internet, vor allem in unserer Gruppe, aber ich hab auch viele Freundinnen in der Nachbarschaft, wo ich regelmäßig “richtigen” Kontakt zu habe, wir treffen uns oft zum Frühstücken, auf einen Kaffee, grillen im Sommer zusammen usw. Und ich habe durch unsere Gruppe mittlerweile auch viele Bastlerinnen aus der näheren Umgebung persönlich kennengelernt und finde das sehr schön, wir treffen uns regelmäßig. Und meine mittlerweile beste Freundin Barbara hätte ich ohne die Facebook-Gruppe auch nicht kennengelernt, wir haben nie darüber gesprochen, ob wir die Gruppe weiterführen, das war einfach selbstverständlich, allein schon Dirk zuliebe, die Gruppe war sein “Ersatzkind” und sie ist einzigartig. Danke nochmal an alle für die große Anteilnahme!

Im Internet kann man sich verstellen, es ist was völlig anderes, jemanden vor sich zu haben und den Gesichtsausdruck und die Gestik zu sehen, dann erkennt man, ob jemand traurig oder zufrieden ist und wie sich jemand verändert. Mir persönlich geben diese Ein-Wort-Statusmeldungen in FB immer zu denken, wenn jemand z.B. einfach nur “traurig” als Statusmeldung schreibt und darauf wartet, dass jemand reagiert, frage ich mich immer, ob diese Personen niemanden haben in der realen Welt, an den sie sich wenden können, und das tut mir sehr leid. Trotzdem denke ich, dass es für viele immer noch besser ist als ganz allein zu sein.

Ich hör jetzt mal auf, wenn ich noch länger nachdenken würde, würden mir noch -zig andere Dinge einfallen, aber ich will euch ja auch nicht zu sehr strapazieren *lol*.

Wie oben bereits angekündigt, hab ich wieder was Neues gewerkelt, und zwar diese Sternentüte mit dem neuen Designpapier von Faltkarten, in Rot-Weiß gefällt es mir mit am besten, zu Weihnachten natürlich besonders diese beiden Designs mit den Sternen. Ich hab es mit einfarbigem Cardstock in Weihnachtsrot kombiniert, das sieht sehr schön aus, aber man könnte auch Bordeaux als Kombifarbe nehmen. Rot und Weiß sind für mich nach wie vor die schönsten Weihnachtsfarben, vor allem in Kombination mit etwas Silber.

Die Tüte ist mit dem Gift Bag Punch Board gemacht, das es auch bei Faltkarten gibt, mal wieder die S-Größe, da bekommt man schon so einiges herein. Das rote Ornament ist eine zweiteilige Memory-Box-Stanze, keine Ahnung wie sie heißt, ich kann mir nicht alles merken, was sich in meinen Schubladen befindet, ich hab meine Stanzen ja alle in diesen Stanzenkoffern.

Der große Stern mit den gestempelten Sternen in der Mitte ist aus 2 Kulricke-Sets zusammengesetzt, einmal dem Sterne-Stempel-Set und zweitens den Nesting Stars. Es empfiehlt sich die Stern-Schablonen zusäzlich zu prägen, dann sehen die Ränder viel schöner und gleichmäßiger aus.

Noch ein Tipp: die Glitzersterne sind Sticker aus einem Set von Aldi (Weihnachts-Dekosticker), die gibt es jedes Jahr und sie lassen sich sehr vielseitig einsetzen.

Lieber Dirk, ich widme dir jeden einzelnen Stern auf meiner Tüte und wünsche dir, dass du endlich deinen Frieden findest, da wo du jetzt bist. Wir werden dich nie vergessen und oft an dich denken!

18 Gedanken zu “Sternentüte mit Nachruf

  1. Liebe Heike,
    ich bin sehr froh dass Dirk solche herzlichen und verständnisvollen Admin – Freundinnen in seinem Leben hatte. Ich finde deinen heutigen Blogbeitrag sehr gelungen, einen treffenderen Nachruf kann sich glaube ich niemand wünschen. Du hast seine ganze Person hier noch einmal mit Leben erfüllt., seine Stärken und seine Schwächen. Ich habe ihn nicht persönlich gekannt und auch nicht alles gut gefunden was ihn ausgemacht hat, dennoch war er jemand der polarisiert hat und ich war und bin gerne in SEINER Gruppe unterwegs. Ich war traurig und betroffen über seine Entscheidung, kann mir aber vorstellen, dass dieser Schritt etwas war, was ihm Frieden gegeben hat. Ich arbeite jeden Tag mit Menschen die psychische Erkrankungen haben und ahne wie schmal der Grat sein kann.
    Lieber Dirk ich wünsche dir Frieden da wo du bist, ein Teil von dir wird immer in aller Erinnerung sein, sei dir gewiss!
    Liebe Heike ich Danke dir für so viel Herzblut, welches du in diesen Beitrag gesteckt hast. Ein schöner Gedanke Dirk all diese Sterne zu widmen. Tut mir leid, dass ich mich nicht kürzer fassen konnte. Viel Kraft euch beiden, ihr seid meine “eisernen Ladys” 😉 Herzlichst Melanie

  2. Liebe Heike,
    Deine Worte haben mich sehr berührt. Ich habe Dirk nur knapp auf der letzten Creativa verpasst, sonst hätte ich ihn auch einmal persönlich kennen gelernt. Aber auch so – da hast du vollkommen Recht – hinterlässt er noch sehr lange eine Riesenlücke. Auch bei mir. Es stimmt, auf Pinterest kann man immer wieder mal in Erinnerung schwelgen. Und ich habe zur Erinnerung auch noch etwas, was ich ihm mal abgekauft habe. Ich bin nur leider sehr traurig, dass sein Blog auch weg ist. Da war wirklich Dirk immer und man könnte alles nachlesen. Aber vergessen wird er auch so nie.

  3. Liebe Heike,
    hab herzlichen Dank für Deine liebevollen Worte über Dirk.
    Er hatte in Dir und Barbara wundervolle Freunde, ich selbst kannte ihn ja
    nur aus unserer Gruppe, aber der wenige direkte Kontakt zu ihm war immer
    freundlich und respektvoll.
    Danke, daß ich ein wenig mehr über Dirk erfahren durfte.
    Er wird uns allen sehr fehlen, ich habe sein Basteltalent immer sehr bewundert
    und mich immer gefreut, wenn er über seinen Bauernhof und seine Tiere erzählt hat.
    Ich werde ihn nie vergessen, er wird immer Teil unserer Bastelgruppe bleiben.
    Ich hoffe sehr, daß Dirk seinen Frieden gefunden hat.
    Dir und Barbara wünsche ich ganz viel Kraft und es ist schön zu wissen, daß Ihr beide den Schmerz teilen könnt.
    Alles Liebe
    Ulla

  4. Liebe Heike!
    Ich finde deinen Nachruf für Dirk sehr bemerkenswert. Ich weiß nicht ob ich es geschafft hätte, meine Gedanken so in Worte zu fassen.
    Leider habe ich Dirk nicht kennengelernt, doch werden auch mir seine Beiträge sehr fehlen. Ich bin froh eine ewige Erinnerung an ihn zu haben, da ich das Glück hatte etwas bei seinen tollen Candys zu gewinnen. Ich wünsche dir, Barbara u allen die die Gruppe weiterhin führen alles Liebe und Gute! Für Dirk hoffe ich, das er dort wo er jetzt ist seinen inneren Frieden gefunden hat.
    Viele liebe Grüße,
    Nicole

  5. Liebe Heike,
    vielen Danke für Deine Offenheit und Deine schönen Worte. Die Nachricht von Dirk hat mich sehr getroffen und auch mitgenommen, obwohl ich ihn nicht persönlich kannte. Am Vortag hat er sich ja von uns allen Verabschiedet hat und das ich noch rumgeblödelt habe, hat mich sehr betroffen gemacht. Dabei stand sein Entschluss wohl längst fest.
    Wie Du sagtest, er gehörte zum täglichen Leben dazu. Doch durch seine Werke und die Gruppe, wird er das auch weiterhin. Ich wünsche Dir und allen die ihn kannten viel Kraft.
    Deine Tüte finde ich super gelungen und das jeder Stern für Dirk steht, finde ich eine schöne Idee und würde ihm sicher sehr gefallen.
    Glg Heike

  6. Liebe Heike, dein Nachruf ist perfekt. Keiner hätte es besser ausdrücken können als einer der ihn persönlich gekannt hatte und auch einige Zeit mit ihm verbracht hat. Dirk war mir von Anfang an sehr sympathisch, und erinnerte mich immer an meinen Cousin . Er wird auch nach seinem Tod immer ein Mitglied bleiben. Am Anfang wie ich dIE Nachricht seines Todes las, wollte ich die Gruppe verlassen, weil ich mir sagte, Nein Dirk war die Gruppe. Nun denke ich Dirk ist noch die Gruppe, aber Heike und Barbara auch. LG Ulrike

  7. Hallo Heike,
    Sehr sehr schön zu lesen. Weder wir kennen uns noch kannte ich Dirk und doch war ich geschockt über diese traurige Nachricht. Wie hast du geschrieben …” er gehörte zum Alltag in die FB Gruppe” … Richtig,denn ich hab jeden Tag seine Posts gelesen,seine Werke begutachtet,sein geschriebenes gelesen … Nun ist das vorbei. Wie schon erwähnt,kannte ich ihn nicht aber es ist komisch nun nix mehr zu lesen!
    Ich wünsche Dir,Deiner Freundin Barbara weiterhin ganz viel Kraft und wunderbare Kreative Phasen
    Ganz Liebe Grüße
    Mona

  8. Liebe Heike,
    danke für den schönen Nachruf. Es tut gut das alles zu lesen. Ich “kannte” Dirk leider nicht persönlich aber er war immer für mich da und seine Entscheidung hat mich sehr betroffen. Manchmal sind uns Menschen, die wir nicht persönlich kennen näher als wir es ahnen können.
    Dirk bleibt für mich immer ein Mitglied der Gruppe…auch wenn jetzt nur als ein unsichtbares Mitglied…

    Ich drück dich ganz fest und hoffe, dass wir uns bald sehen können
    Sylwia

  9. Liebe Heike , ich danke Dir für den Nachruf , worin Du über Deine Freundschaft zu Dirk berichtest. Das Dirk sehr in sich gekehrt war , haben wohl viele mit bekommen. Wenn man Menschen nur in der virtuellen Welt kennt , kann man den Menschen nicht wirklich einschätzen und doch habe ich ich gefühlt , das da noch mehr ist . Durch Kommentare und versteckte Anspielungen war zu erkennen , dass ihm vieles auf dem Herzen lag ,mit dem er schlecht oder gar nicht abschließen konnte. Nach Deinem Bericht weiß ich das ich da mit meinen Empfindungen richtig lag. Auch wenn ich Dirk nie persönlich kennen lernen durfte , hatte es etwas vertrautes wenn man in FB auf seine Kommentare antwortete oder wenn ich was im Flohmarkt von ihm gekauft habe und dann der Kontakt hinterher. Dirk hinterlässt eine riesige Lücke. Ich glaube nicht ,das diese Lücke jemand füllen kann ,auch wenn wir langsam wieder in die Normalität zurück kehren.
    Ich bin froh ,daß Barbara und Du die Gruppe weiter führt.
    Ich wünsche Euch beiden alles Gute und danke Dir nochmals für diesen Nachruf.
    Liebe Grüße Carla

  10. Liebe Heike,

    Dein Nachruf hat mich – schon wieder – zu Tränen gerührt.
    Erst in den letzten Tagen wurde mir bewusst wie eng Barbara, Dirk und Du verbunden seid. Vorher dachte ich, ihr seid “einfach nur” Adminkollegen.

    Ich danke Dir und Euch für diese Einblicke, die Erklärungen und auch die Tränen, die ihr mit uns geteilt habt. So unfassbar das Ganze ist, so real geht doch unser aller Leben weiter und wir müssen dies ebenfalls versuchen zu meistern. Ihr seid auf dem richtigen Weg und ihr macht das wirklich wundervoll. Hätte ich meinen besten Freund verloren, würde es sicherlich noch viel länger dauern, bis ich darüber reden könnte.

    Du hast Dirk ganz wundervoll und liebevoll beschrieben. Viele seiner Facetten wurde beleuchtet, einige kannte auch ich, denn man macht sich ja doch ein Bild von einem Menschen, auch wenn man ihn nur “liest”. Vielen Dank auch nochmal hierfür, auch das hat mir “irgendwie geholfen”.

    Ich drücke Dich und Barbara nochmals ganz herzlich!
    Ilka

  11. Liebe Heike,
    du hast uns allen erzählt, was Dirk ausgemacht hat, warum er so ein toller Mensch war – besser und schöner kann man einen Nachruf einfach nicht schreiben. Ich glaube er wäre mächtig stolz gewesen , hätte er deine Worte gelesen.
    Schön das wir jetzt wieder neue Werke von dir sehen. Ich glaube Dirk hätte nicht gewollt, dass jemand mit dem Basteln aufhört !
    Vielen Dank für deine schönen Worte und ganz liebe Grüße Dagmar .

  12. Liebe Heike,
    vielen Dank für Deinen schönen Nachruf. Ich denke, Dirk hätte sich sehr über Dein Werk gefreut.
    Er war in seiner Gruppe so präsent, und seine fehlenden Beiträge haben eine große Lücke hinterlassen.
    Obwohl ich Dirk nicht persönlich kannte, beschäftigt mich seine Entscheidung doch sehr.
    Ich bin froh, das Du trotz allem, die Lust am basteln nicht verloren hast, denn dann würden uns ja Deine schönen Werke entgehen 🙂
    Liebe Grüße Insa

  13. Hallo Heike,

    Dein Nachruf hätte mir OHNE die Verbindung mit DT-Werbepost deutlich besser gefallen!

    Ansonsten musste ich bei manchen Dingen schmunzeln, heftig nicken, nachdenklich bejahend schauen und noch die eine oder andere Träne vergießen.

    Über seinen letzten Weg zu urteilen, steht mir nicht frei – ich hoffe nur, dass er seinen Frieden nun findet.

    Nadine

  14. Liebe Heike,
    Danke für deine offenen Worte und diesen sehr schönen Nachruf. Ich musste zwar wider etwas schlucken, ich kannte Dirk nicht so gut, wie du oder Barbara – dennoch war Dirk auch für mich, ein eunderbarer Mensch. Gerne erinnere ich mich an unsere Chats, auch hat er (nicht nur mich) mich gerne unterstützt, was geteile usw anging.
    Er fehlt mir auch, aber ich denke und hoffe, das er nun seine Ruhe gefunden hat, die er hier auf Erfrn nicht finden konnte. Ich hoffe auch, das uns seine Werke auf Pinterest erhalten bleiben werden. Eine schöne Erinnerung an Ihn.

    Alles Liebe,
    Lea

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